Hildaplatz – Dorfplatz – Marktplatz – oder was?

 

In der vergangenen Sitzung des Gemeinderats wurde lange über die Gestaltung des Platzes zwischen Ärztehaus und Speyerer Straße diskutiert. Unabhängig von der Namensgebung, war die Diskussion geprägt von einer großen Bandbreite an Nutzungs- und Gestaltungsanforderungen. So stellten sich Fragen wie: „soll der Platz über Sitzstufen erreichbar hochgelegt“ oder „auf das Niveau der Hildastraße abgesenkt werden“, „reicht der Platz zur Aufstellung der Verkaufswägen des Wochenmarktes“, „wie kann der Platz wirkungsvoll belebt werden“ und „wie kann die Parkplatzsituation zum Wohle aller vernünftig gestaltet werden“. Viele Fragen konnten auch vom Fachplaner nicht für alle zufriedenstellend beantwortet werden. Ein Arbeitstreffen mit Beteiligung aller Fraktionen soll nun zu einer Lösung mit einer breiten Zustimmung führen.

Auch wir werden unsere klaren Vorstellungen aktiv mit einbringen. Wir sehen z.B. die Parkplatzsituation etwas entschärfter, wenn der ehemalige Schulpausenhof als Parkfläche für Behindertenparkplätze freigegeben wird. Diese Zweckbindung soll der Parkdisziplin zu gute kommen. Ansonsten halten wir die vorhandene Infrastruktur in der Umgebung zum Parken ausreichend.

Die Konzeption einer Gastronomie in einem neu zu errichtenden Gebäude zwischen Speyerer Straße und Hildastraße „spaltet“ das Ratsgremium. Hier hoffen wir im Arbeitstreffen auf Lösungsansätze zu den Themen Konzeption, Größe, Freisitz, Lärm, Belebung des Ortskerns und Platzverhältnisse. Auch innerhalb der FWG gibt es hierzu unterschiedliche Meinungen.

Es stellt sich überhaupt die Frage, ob nach Abriss der beiden Gebäude an der Speyerer Straße ein neues Gebäude errichtet werden sollte, oder ob eine Öffnung des neuen Platzes zur Speyerer Straße nicht eine bessere Brücke zur Poststraße als Einkaufsstraße schlagen würde.

Eines hat die Diskussion jedoch überdeutlich gezeigt: Die Gestaltung unseres Ortes liegt jedem am Herzen, wenngleich auch mit unterschiedlichen Prämissen. Das werten wir aber durchaus als positiven Ansatz zu einer Lösungsfindung unter Berücksichtigung verschiedener Gedankengänge. Gerade im Hinblick auf die ebenfalls bevorstehende Umgestaltung des Bickesheimer Platzes war es die richtige Entscheidung, den Beschluss über die Art und Weise des Hildaplatzes in die Hände einer Arbeitsgruppe zu geben. Diese Arbeitsgruppe steht unter hohem zeitlichen Druck, bedingt durch die Frist der Sanierungszuschüsse Ende kommenden Jahres.

Wir sind sicher, dass relativ kurzfristig eine zukunftsfähige Lösung gefunden werden kann, um das Projekt zu einem Abschluss zu bringen, auf das wir mal mit Stolz schauen können.

 

Wir leisten hierzu unseren konstruktiven Beitrag – Ihre FWG.

 

 

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